Druckkostenzuschuss Verlag

Veröffentlicht von Mia-Ann Steaward am

Dieser Artikel soll aufklären und zugleich auch eine Warnung an alle
Autoren sein, die ihr Buch mit einem Verlag veröffentlichen
möchten.
Man stolpert öfters im Internet oder auch in
Autorenforen genauso wie Autorengruppen über den Begriff DKV.
Doch
was ist ein sogenannter Druckostzuschussverlag überhaupt und bringt
er mir überhaupt etwas?

In diesem Artikel möchte ich euch über
diese sogenannten und oft lesbaren Druckkostenzuschussverlage
aufklären.


Was ist ein Druckkostenzuschussverlag
(kurz DKV)?

Es handelt sich hierbei um einen Verlag, der einen Autor gleich von
vorneherein zur Kasse bittet, und wir reden hier nicht von ein paar
Hundert Euro oder besser gesagt Teuro, nein die Summe fängt meist
bei 20.000 Euro an!
Ja ihr hab richtig gelesen und nein, dies ist
kein Vertipper, dies ist wirklich mein voller Ernst!

Ein sogenannter Druckkostenzuschussverlag kümmert sich weder um euch
noch um euer Buch, Marketing ist gleich null, ihr müsst euch um euer
Marketing selbst kümmern, das Lektorat und Korrektorat besteht meist
aus der Word-Rechtschreibprüfung und das wars dann.
Wenn ihr
unterschrieben habt bei einem solchen Verlag, kommt ihr natürlich
nicht mehr so einfach da raus, um euer Buch selbst via Selfpulishing
zu vermarkten oder an andere seriöse Verlage zu schicken.
Deswegen
Hände weg von DKV.
Was bringt mirt ein sog. DKV?
Bringen tut er
einem nichts außer einer Menge Ärger und verdammt vielen Kosten,
die man selbst tragen muss.

Wie erkenne ich einen DKV?

Ein Druckkostenzuschussverlag schaltet im Internet des Öfteren
Werbung und Anzeigen mit Sprüchen wie „Autor gesucht!“
Ein
seriöser Verlag hat den Schreibtisch voll mit eingesandten
Manuskripten und würde deswegen niemals selbst eine Anzeige aufgeben

Am besten wirklich gründlich die Seite durchforsten und nach
irgendwelchen Kostenbeteiligungen suchen, denn in der Regel schreiben
diese Verlage, dass sie eine Kostenbeteiligung von 30% übernehmen. Das
bedeutet die restlichen 70% trägt der Autor alleine.
Falls man
einen Verlag erwischt, der sich als DKV entpuppt, nicht und ich
wiederhole NICHT unterschreiben, denn man macht sich nur unglücklich
und solange man nicht unterschrieben hat, ist man auch auf der
sicheren Seite.
Fazit:

Auch wenn ihr stolz auf euer „BABY“ seid, und ihr es kaum
erwarten könnt, dass es veröffentlicht wird, so will ich euch
eindringlich warnen. Sucht euch einen anständigen Verlag, und keinen,
der euch kräftig zahlen lässt. Denn ihr werdet nicht veröffentlicht
und habt nur Stress und verdammt viel Ärger.
Man hat es als Neuautor
schwer, in große Verlage zu kommen. Da empfehle ich jedem, es bei
kleineren Verlagen zu versuchen, da ist die Chance größer einen
Vertrag zu bekommen als bei den „großen“.
Kategorien: Schreibnacht

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