Altbewährt – Brainstorming

Veröffentlicht von Vala Moon am

Jeder kennt es: Brainstorming. Dabei geht es darum,
möglichst viele Ideen in möglichst kurzer Zeit zu sammeln. Beim Brainstorming
gibt es drei Phasen, die Einleitung in das Thema, die Ideenfindung und zum
Schluss die Bewertung.

Brainstorming ist sowohl einzeln als auch in einer Gruppe
möglich. Für Autoren ist diese Möglichkeit eine wirklich sinnvolle und auch
sehr leicht und gut umsetzbare, denn ihr könnt alleine arbeiten. Außerdem
solange und so oft wie ihr wollt. Man ist nicht zwingend an einen Ort gebunden.
Ihr könnt das Brainstorming abhalten, wo ihr wollt, im Park, in der Bahn, bevor
ihr ins Bett geht. Es ist eine der flexibelsten Methoden, die es gibt.
Der Ablauf ist ganz einfach:
  1. Bestimmte das Thema:
    Es ist wichtig, ein genaues Thema zu haben. Dieses kann natürlich der Handlungsablauf
    der Geschichte sein, Charakterentwicklungen und so weiter. Es gibt nur sehr
    wenige Grenzen, doch die wichtigste ist, das ihr euer Thema so genau wie
    möglich beschreibt und festlegt. 
  2. Ideenfindungsphase:
    Hierbei geht es darum spontan Vorschläge, Ideen und Lösungsansätze
    beziehungsweise verschiedene Handlungspunkte zu nennen. Natürlich könnt ihr
    diese auch auf einzelne Zettel notieren oder auf ein großes Plakat. Diese
    Ideenfindungsphase könnt ihr auch auf eine bestimmte Zeit beschränken, zum
    Beispiel eine halbe Stunde. Ihr könnt euch aber auch so viel Zeit lassen, wie
    ihr wollt oder zum Beispiel immer wieder eine Idee aufschreiben. Es ist nur
    wichtig, dass ihr alle Ideen beisammenhaltet.
  3. Bewertung der Ideen:
    Nun geht es um die Qualität der Ideen. Nehmt euch Zeit und überdenkt jede Idee
    und jeden Gedanken, den ihr hattet. Überlegt euch, wie gut, umsetzbar und vor
    allem schön eure Idee ist. Passt sie zu der Geschichte oder wäre es eine
    Notlösung. Vielleicht legt ihr sie auch auf die Seite, bis euch etwas bessere
    einfällt oder ihr die Idee weiterentwickeln könnt. Eine Möglichkeit wäre auch,
    den einzelnen Ideen Punkte zu geben. Versucht dabei sachlich zu bleiben, soweit
    das bei der eigenen Geschichte eben geht.
Wichtig beim Brainstorming ist es, die vier Grundregeln zu
beachten.

Übt während der Ideensammlung keine
Kritik
! Es geht während dieser Phase ausschließlich darum Ideen zu sammeln,
und nicht darum sie zu bewerten.
Da es schwierig ist Ideen auf Befehl zu entwickeln, können
auch die verrückten Ideen genutzt
werden. Sie dienen oft als Inspiration. Außerdem heißt es, die erste Idee ist
nicht unbedingt die beste.
Beim Brainstorming zählt ausnahmsweise die Quantität und nicht die Qualität. Die Bewertung der Ideen kommt nach dem
Ideenfinden. 
Verrückte Ideen können neue Einfälle und Vorschläge zutage
bringen. Trau dich und spiele mit deinen
Ideen
, alles ist erlaubt.
Brainstorming ist eine einfache Kreativitätstechnik, die
schnell erlernt werden kann und sehr effektiv ist. Ich bin mir sicher die Meisten
von euch kennen sie sehr, sehr gut und arbeiten auch viel damit. Vielleicht
konnte ich euch trotzdem ein paar interessante Impulse zum Verbessern eurer
Technik geben.

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