Jedem das seine – Mindmapping

Veröffentlicht von Vala Moon am

Manche lieben es und andere hassen es, das Mindmapping. Bei
Mindmapping handelt es sich um eine Kreativitätsmethode, mithilfe derer man
Gedanken schriftlich in Bildern erfassen und strukturieren kann. Das Ergebnis
wird als Mindmap bezeichnet. Mindmaps können euch dabei helfen, Wissen und
Informationen zu ordnen und in Beziehung zu setzen. Dadurch erhaltet ihr einen
Überblick zu einem Thema und können dieses sicht- und greifbar bearbeiten.


Mindmaps sind nahezu perfekt um den Inhalt einer Geschichte
grob zu umreisen. Doch bieten Mindmaps auch die Möglichkeit, bis ins kleinste
Detail zu gehen. Durch die grafische Gestaltung der Mindmap prägt man sich
viele Dinge besser ein und kann sozusagen Eselsbrücken bauen. Jetzt stellt sich
nur noch die Frage, wie erstelle ich eine Mindmap?

Zu aller erst geht es darum, dass Thema genauer zu definieren.
Das kann zum einen bereits eine kurze Inhaltsangabe der Geschichte sein, aber
auch nur der Titel. Es ist wichtig, dass ihr wisst, worum es geht und worauf
ihr hinaus wollt. Ihr könnt das Ganze natürlich auch mit Bildern und Symbolen
verdeutlichen. Am besten ist es auch ihr besorgt euch ein großes Blatt oder ein
Mindmapping-Programm, mit dem ihr gut arbeiten könnt. Für Letzteres gibt es
kostenlose Programme im Internet.
Als zweiten Punkt schlage ich euch vor Schlüsselbegriffe zu
sammeln die ihr mit dem zentralen Thema der Mind-Map verbindet. Diese Begriffe
schreibt ihr mehr oder weniger sortiert, so wie es euch beliebt, um euer
zentrales Thema und verbindet sie mit Hilfe von Linien mit dem Thema. Umso
tiefer und detaillierter eure Begriffe werden, umso verzweigter wird die
Mind-Map.
Wenn euch wirklich gar nichts mehr zu dem Thema einfällt,
seid ihr noch lange nicht fertig. Jetzt geht es um das Sortieren und Ordnen.
Vielleicht habt ihr das schon beim vorherigen Punkt gemacht, wenn nicht, dann
seid ihr spätestens jetzt dran. Es geht darum, eine Beziehung zwischen den
Begriffen herzustellen und diese Beziehung zu visualisieren. Man kann die Worte
beliebig gruppieren, hervorheben und ergänzen. Vielleicht fallen euch
Zusammenhänge oder Ungereimtheiten auf. Ihr könnt Punkte in der Geschichte
hervorheben, die extra wichtig für die Entwicklung eures Charakters sind oder auch
einfach nur versuchen die Storyline im Kreis um euer Thema herumzubasteln.
Erst, wenn ihr das Gefühl habt, wirklich fertig zu sein, dann könnt ihr
aufhören. Vielleicht ist es auch hilfreich, wenn ihr einen Tag Pause macht und
dann an der Mindmap weiter arbeitet.
Diese Kreativitätstechnik ist etwas, das man sehr gut
alleine machen kann. Außerdem sollte man sie höchstens zusammen ausarbeiten,
aber es sollten nicht zwei verschiedene Personen zum gleichen Thema eine
Mindmap erstellen, da sich diese sehr stark unterscheiden können. Auch wenn ihr
euch ein sehr komplexes und schwieriges Thema ausgesucht habt, solltet ihr
vielleicht auf eine andere Technik zurückgreifen, denn Mindmaps vereinfachen
und kürzen Sachverhalte sehr stark.
Ich muss ehrlich gestehen, dass ich es absolut hasse eine
Mindmap zu erstellen. Das war schon von Anfang an so und wird sich wohl auch
nie ändern. Trotzdem wünsche ich euch viel Erfolg beim ausprobieren.

1 Kommentar

STEFFI · 18. September 2014 um 20:21

Das Thema Mind Mapping gibt noch viel mehr her! Schade, dass hier so wenig davon auftaucht. Denn dass man mehr oder weniger verzweigt Informationen darstellen kann, dürfte jedem klar sein. Eine detailliertere Behandlung von Vor- und Nachteilen, sowie Beispielbilder (das Thema ist schließlich etwas Visuelles) und evtl. zwei, drei Programm-Beispiele hätte ich noch interessant gefunden 🙂

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