Romanüberarbeitung #1 – Formalitäten und Grammatik

Romanüberarbeitung #1 – Formalitäten und Grammatik

Welcher Romanautor kennt das nicht? Man
beendet nach ellenlanger Arbeit endlich einen Roman. Man freut sich,
würde ihn am liebsten sofort veröffentlichen, damit auch alle
anderen ihn lesen können. Aber Moment mal … da fehlt doch was! Ach
ja, der Roman ist ja noch gar nicht wirklich fertig, nur die erste
Fassung ist es. Dann heißt es wohl oder übel: Überarbeiten! Denn
wenn man auf bestimmte Faktoren achtet, kann man einen Roman immer
noch besser machen, als er es vielleicht schon ist.

Um zu beweisen, dass man sich zumindest
ansatzweise mit der deutschen Sprache und dem Satz eines Buches
auskennt, sollte man auf formale Aspekte und die Grammatik bzw.
Rechtschreibung achten.
Folgende Fragen sollte man bei der
formalen Überarbeitung stellen:
  • Habe ich die Rechtschreib- und
    Zeichensetzungsregeln beachtet?
  • Stimmt die Grammatik in den
    Sätzen?
  • Wie sieht es mit
    Wortwiederholungen aus?
  • Stehen nicht doch zu viele
    Adjektive und Füllwörter in meinem Text?
  • Bleibe ich meinem Schreibstil
    durchgehend treu?
  • Habe genügend Absätze gemacht?
  • Sind die Dialoge klar strukturiert
    (mit Zeilenumbrüchen nach jedem Sprecher-/Denkerwechsel)?
  • Sind die Kapitel gut aufgeteilt?
    Haben sie alle ungefähr den gleichen Umfang? (Also am besten die
    Normseiten nicht so aufteilen: 10-2-4-26-7. Eher so:
    12-16-10-15-17.)
Es gibt viele Fragen, die man sich nach
Beendigung eines Romans stellen muss. Wenn man das Manuskript an
einen Verlag schicken will, sollte man sich zudem an die Richtlinien
halten, was Schriftart, Schriftgröße, Zeilenabstand, usw. angeht.
Gibt es keine speziellen Regeln, dann heißt das für gewöhnlich
automatisch, den Text in Normseiten einzusenden.
Wenn man all das erst einmal befolgt,
sieht das Manuskript zumindest schon mal auf den ersten Blick sauber
aus. Und was sagt man für gewöhnlich über den ersten Eindruck?
Dass der entscheidend ist.

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