Rückblick: Die Frankfurter Buchmesse 2019

Veröffentlicht von Francis S. am

[Rückblick mit unbezahlter Werbung wegen Nennung]

Die Buchmesse ist vorbei, die Stände zusammengepackt und die letzten Nachwirkungen – Müdigkeit, Messegrippe – sind hoffentlich auch besiegt. Da wird es Zeit, auf die Frankfurter Buchmesse zurückzublicken.

Einmal im Jahr findet in Frankfurt die größte Buchmesse Deutschlands statt – dieses Jahr vom 15. bis 20. Oktober 2019. Viele Menschen aus der Verlagsbranche, dutzende Autor_innen und Blogger_innen finden sich dort gemeinsam mit Lesenden ein, um sich dem schönsten Medium dieser Welt zu widmen: dem geschriebenen Wort.

Das Messegelände in Frankfurt
Da war noch nicht so viel los – das Messegelände in Frankfurt am Donnerstag!

Wie ich dieses Jahr erfahren durfte, macht es einen riesigen Unterschied, ob man sich während den Fachbesuchertagen oder am Wochenende in das Getümmel stürzt – denn unter der Woche sind weniger Leute unterwegs! Man steht nicht so lange an, kann besser Fotos machen und sich mit den Menschen an den Ständen unterhalten und in aller Ruhe stöbern. Bücher gibt es überall, und wenn man ein paar Leute kennt, findet man an jeder Ecke jemanden, mit dem man Zeit verbringen kann. Ich habe gerade die Fachbesuchertage genutzt, um Autor_innen, Writing Buddys und bekannte Blogger_innen zu treffen und sie näher kennenzulernen. Vernetzung vor Ort – es funktioniert!

Trubel am Carlsen-Stand
Die Frankfurter Buchmesse ist am Samstag immer sehr voll – wie man hier durch einen Ausschnitt am Carlsen Stand sehr gut sieht.

Natürlich hat man auf der Frankfurter Buchmesse vor allem die Gelegenheit, seine Idole live zu erleben – und Schreibende um Autogramme zu bitten. Ich habe mir sagen lassen, dass so manche Schlange endlos lang war. Hut ab für alle Lesenden, die sich angestellt haben! Ich habe auch ein paar Autogramme ergattert -und Fotos mit manchen Autor_innen machen können! Leider habe ich Jennie nur kurz gesehen, aber mit Katharina Mittmann – auch bekannt als Teammitglied „Noctua“ – konnte ich ein wenig plaudern. Ihr Buch „Campus Love – Kayla & Jason“ ist im September bei Knaur erschienen. Yay für veröffentlichte Bücher von Schreibnächtlern!

Katharina Mittmann (Noctua) und ich (Buchbummelant)
Auf der Buchmesse trifft man Autorinnen und Autoren – und Teammitglieder! Ich hatte die Gelegenheit, Katharina Mittmann (im Forum auch als „Noctua“ bekannt) zu treffen – und habe gleich ihr Buch gekauft und signiert bekommen!

Außer dem Treffen mit einzelnen Autor_innen fanden auch wieder offline Schreibnachttreffen statt – am Freitag und am Samstag. Um 13 Uhr fanden sich trotz bewölktem Himmel einige Autor_innen ein, die eifrig ihre Forum-Namen austauschten, ihre gemeinsamen Aktivitäten im Forum ausloteten und sich dann von mir überreden ließen, die Gespräche für ein Foto zu unterbrechen. Vielen Dank, dass ihr alle da wart!

Die Schreibnächtler stellen sich tapfer der Kamera.
Am Messesamstag um 13 Uhr gab es wieder ein Schreibnachttreffen – und ganz viele Schreibnächtler waren da!

Sonntag war dann der Spuk schon vorbei – und die Tore schlossen sich wieder. Zumindest meine Füße waren platt und mein Magen konnte die obligatorischen Messe-Gerichte auch nicht mehr sehen. Fünf Tage Messe sind verdammt lang – und doch viel zu kurz! Kennt ihr den Messeblues? Ein Event ist vorbei und man wünscht sich zurück – zu den Eindrücken, den Menschen, dem Gefühl, von hunderttausenden Büchern umgeben zu sein (okay, das ist vielleicht übertrieben … oder doch nicht?). Ich plane jedenfalls schon die nächste Messe – in Leipzig!

Bücher-Wand bei Droemer Knaur
Auf der Messe geht es natürlich vor allem um eins: Bücher! So wie hier am Stand von Droemer Knaur.

Wer von euch war denn auf der Frankfurter Buchmesse? Wie hat es euch gefallen? Wart ihr bei einem offline Schreibnacht-Treffen? Habt ihr euch während der Messe im Forum herumgetrieben? Habt ihr auch einen Rückblick geschrieben?


Francis S.

Francis Stuhlmüller ist eine Autorin und Leserin aus dem Bergischen Land. Seit ihre beste Freundin sie durch Fanfictions in die Welt der eigenen geschriebenen Worte eingeweiht hat, schreibt sie an eigenen Geschichten. Während ihres Geschichts- und Philosophiestudiums kam sie meist nicht dazu, in fantastische und romantische Plots einzutauchen, aber danach stürzte sie sich in ihre Manuskripte. Seit 2017 macht Francis als „Buchbummelant“ sowohl Twitter als auch die Schreibnacht unsicher, und seit 2019 schreibt und lektoriert sie regelmäßig für das Schreibnacht-Magazin.

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