Forum Talk #3 – „Eigentlich wollte ich ja schreiben…“

Veröffentlicht von Bianca Thomahsen am

Kennen wir es nicht alle? Wir möchten eigentlich schreiben, aber irgendwie ist alles andere gerade total interessant. Plötzlich muss dringend das Haus geputzt werden, dieses eine Buch schaut einen auffordernd an, es zu lesen und vielleicht wäre es eine gute Zeit, die Großeltern nochmal zu besuchen.

Im Forum wurden mehrere Gründe aufgelistet, warum man sich schneller ablenken lässt, und auch versucht, Lösungen zu finden.

Bei den Hintergründen ging es vor allem um Selbstvertrauen und die Angst vor dem Ende des Projektes.

Die Zweifel schlagen einem manchmal ins Gesicht. „Warum sollte ich weiter schreiben? Alle anderen können das viel besser als ich!“ – „Schau dir doch mal an wie schlecht das ist!“. Unser Hirn und unsere Zweifel kommen auf die wildesten Ideen, wenn sie sich zusammen tun.

Gleichzeitig sehen wir, dass wir uns dem Ende der Geschichte nähern. Bald verabschieden wir uns von unseren Figuren und entlassen sie eventuell in die Welt. Und dann? Dann wissen wir nichts mit uns anzufangen. Angst macht sich breit. Was soll ich danach tun? Wie verbringe ich meine Zeit? Und was ist, wenn ich nie wieder eine andere Geschichte schreiben kann? Keine Ideen mehr kommen? Alles Mist ist?

Die gute Nachricht ist: wir können daran arbeiten. Es gibt viele kleine Tipps und Tricks, wie man sich jeden Tag ein wenig zum Schreiben „zwingen“ kann. Meistens läuft es ganz von selbst, wenn wir einmal eingefangen haben. Und oft dürfte uns auch die Routine aus der Klemme helfen.

Was hilft euch weiter, wenn ihr in eine solche Situation geratet?

Schaut auch gerne mal im Thread im Forum vorbei und hinterlasst dort oder hier einen Kommentar dazu.


Bianca Thomahsen

Schreibt seit einigen Jahren. Seit Anbeginn der Schreibnacht dabei. Chefredaktion im Magazin. Admin im Forum. Überlebenskünstlerin.

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